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A mio-Inositol als natürlicher Insulinsensitizer
Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse in den Blutkreislauf abgegeben wird, um die Zellen optimal mit Zucker (Glukose) zu versorgen, ihrer wichtigsten Energiequelle. Insulin kann den Blutzuckerspiegel senken, wenn es in den Blutkreislauf gelangt. Bei Insulinresistenz nimmt die Insulinsensitivität der Zellen ab, dh die Zellen in Muskeln, Fettgewebe und Leber reagieren nicht angemessen auf Insulin, so dass Glukose nicht in die Zellen gelangt und diese hungern. Bei insulinresistenten Personen ist sowohl der Zucker- als auch der Insulinspiegel gleichzeitig im Blut erhöht.
Die Folgen und Symptome der Insulinresistenz bei Männern: Übergewicht, Bauchfettansammlung, hoher Blutdruck, niedrige Spermienzahl, Unfruchtbarkeit, Erektionsstörungen, vermindertes sexuelles Verlangen, Impotenz Die Folgen und Symptome der Insulinresistenz bei Frauen: gestörtes Hormongleichgewicht, polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit, Östrogendominanz, Schilddrüsenunterfunktion, hoher Blutdruck, starkes Haarwachstum, Haarausfall, trockene Haut, Gewichtszunahme, Müdigkeit. Man sollte auch nicht vergessen, dass Insulinresistenz tatsächlich die Vorstufe von Diabetes ist: Ohne Behandlung und Lebensstiländerungen kann sie letztendlich zu Typ-2-Diabetes führen. Das Ziel der Lebensstilbehandlung ist die Normalisierung des Insulin- und Blutzuckerspiegels sowie die Verbesserung der Insulinsensitivität der Zellen.
Die beiden wichtigsten Methoden dazu sind Ernährungsumstellung und regelmäßige körperliche Bewegung:
Diät: Bei der Ernährung ist es wichtig, den sogenannten glykämischen Index (GI) zu berücksichtigen. Kohlenhydrate mit einem hohen GI werden schnell aufgenommen und lassen den Blutzuckerspiegel abrupt und signifikant ansteigen. Dazu gehören Zucker, raffinierte Mehle und Lebensmittel aus Kartoffeln oder Maismehl. Diese sollten vermieden werden. Niedriger GI bedeutet dagegen, dass Kohlenhydrate langsam aufgenommen werden, den Blutzuckerspiegel allmählich ansteigen lassen, den Körper nicht zu einer schnellen Insulinproduktion zwingen und auch länger ein Sättigungsgefühl bieten. Hierzu gehören ballaststoffreiche Lebensmittel, Vollkornprodukte und stärkefreies Gemüse.
Bewegung: Nach Studien kann regelmäßige Bewegung das Risiko für Typ-2-Diabetes um bis zu 58 Prozent senken und ist auch bei der Behandlung von Insulinresistenz äußerst wirksam. Ziel: mindestens 150 Minuten moderate kardiovaskuläre Übung/Woche, mit maximal 48 Stunden Abstand, mindestens 30 Minuten lang. Außerdem mindestens zweimal wöchentlich 30 Minuten Widerstandstraining (mit freien Gewichten oder Widerstand gegen Übungen).
+Nahrungsergänzung Hier kommt Myo-Inositol ins Spiel, da es ebenfalls hilfreich sein kann, da es als Insulinsensitizer im menschlichen Körper fungiert und somit zur angemessenen Nutzung des Insulinhormons beiträgt. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die belegen, dass Myo-Inositol die Insulinerkennungsfähigkeit der Zellen verbessern und somit den Blutzuckerspiegel normalisieren kann.
Die Rolle des Myo-Inositols bei der ordnungsgemäßen Funktion des Nervensystems
Inositol ist ein wichtiger Bestandteil der Nervenreizübertragung, da jeder Hauptneurotransmitter (Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Acetylcholin und GABA) Inositol benötigt, um „Nachrichten“ von einer Nervenzelle zur anderen zu übertragen. Inositol ist also ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Gehirnfunktion, normale Funktionsweise des Nervensystems, emotionales und mentales Wohlbefinden sowie gute Stimmung.
Ingredients: myo-inositol